Erinnern Sie sich noch an den Januar 2024?

Insider-Informationen über das Geheimtreffen in Potsdam (Stichwort Remigration) wurden öffentlich gemacht – in der Folge gab es bundesweit zahlreiche Aktionen gegen Rechts, auch hier in Schleswig-Holstein.
Bei der ersten Demonstration dieser Art in Bargteheide seit ich hier wohne, war zu sehen und zu erleben, wie viele Bürger (viel mehr als erwartet) sich entschieden hatten, ein Zeichen zu setzen und öffentlich gegen diese menschenverachtenden Pläne zu demonstrieren.
In diesem euphorischen Moment fasste ich den Entschluss, in die SPD einzutreten, um mehr zu tun und Stellung zu beziehen – dort, wo ich wohne.
In meinem Beruf als Sängerin und Gesangsdozentin hatte ich bis dahin naturgemäß nicht sehr viel Einblick in die Kommunalpolitik; das hat sich inzwischen geändert, und ich hätte mir nie vorstellen können, wie viele Möglichkeiten es gibt, sich einzubringen und an Entscheidungen mitzuwirken, die unser aller Lebensgefühl in Bargteheide positiv beeinflussen können.
Was mir an der „Alten Tante SPD“ (die älteste noch bestehende Partei Deutschlands, gegründet 1869) besonders gefällt, ist die Basisdemokratie: seit meinem Eintritt 2024 habe ich schon an zwei Urwahlen teilgenommen. Zuletzt wurde gerade Anfang November Ulf Kämpfer, der Oberbürgermeister von Kiel von der SPD-Mitgliedern in Schleswig-Holstein zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2027 gewählt.
Und beim Kreisparteitag am letzten Wochenende war nicht nur er persönlich anwesend, sondern auch zahlreiche junge Parteimitglieder, die sich engagieren und der Partei neues Leben einhauchen.
Das macht Mut für die Zukunft!
Der letzte Satz aus der Rede eines der jungen Talente bringt es auf den Punkt: „Es gibt mehr Leute, die noch nicht in der SPD sind, und die möchte ich alle einladen!“
Sabine Szameit
Bürgerliches Mitglied der SPD-Fraktion
Foto: Timon Kronenberg