Warum ich mich für die Kommunalpolitik entscheide:

Nach der letzten Bundestagswahl war für mich klar: Jetzt oder nie. Ich wollte nicht länger nur diskutieren oder mich ärgern, sondern aktiv Verantwortung übernehmen. Vor allem möchte ich meinen Kindern und meinem Umfeld zeigen, dass man dem zunehmenden Rechtsruck in unserer Gesellschaft nicht tatenlos zusehen darf und sie motivieren auch tätig zu werden. Demokratie lebt vom Mitmachen – und genau deshalb bin ich in die SPD eingetreten und engagiere mich heute kommunalpolitisch.
Ich habe mich bewusst für die Sozialdemokratie (SPD) entschieden, weil sie für mich mehr ist als eine Partei: Sie steht für Solidarität, soziale Gerechtigkeit und den Einsatz für Menschen, die sonst oft übersehen werden.

Meine eigene Biografie ist eng mit diesen Werten verbunden. Ich komme aus einer klassischen Arbeiterfamilie, die viele Jahre in der Gewerkschaft aktiv und überzeugte SPD-Anhänger war.
Ich habe selbst erfahren, wie wichtig ein funktionierender Sozialstaat ist. Ohne Berufsausbildungsbeihilfe, Schüler-BAföG, Studenten-BAföG, sowie die Sozialstaffel bei den Kita-Kosten hätte ich mein berufliches Ziel nicht erreichen können. Diese Unterstützungsleistungen waren keine Selbstverständlichkeit, sondern Ausdruck gelebter sozialer Gerechtigkeit.

Dieses Jahr konnte ich bereits an vielen konkreten Entscheidungen und Abstimmungen teilnehmen – auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. In Bargteheide ging es z.B. um die Wasserrutsche im Freibad und die Verteilung des städtischen Haushaltgeldes. Politik ist dabei nicht immer bequem und manchmal auch sehr anstrengend und zeitraubend, aber mit einem guten Team, ist vieles machbar.

In Bargteheide habe ich in der SPD ein starkes, sehr heterogenes Fraktionsteam gefunden. Genau das gefällt mir: unterschiedliche Hintergründe, Erfahrungen und Perspektiven, die gemeinsam an Lösungen arbeiten. Mitgestaltung und Mitbestimmung werden hier großgeschrieben – jede und jeder kann sich so einbringen, wie es möglich ist. Das ist für mich gelebte Demokratie.

Mein Ziel ist, dass noch mehr Menschen in Bargteheide sich für die Politik und die Mitgestaltung ihrer Stadt interessieren und einbringen. Das geht z.B. über das Besuchen der Ausschüsse, über Bürgerfragestunden, über Mails, Briefe und Anrufe an die Fraktionen. Die Wünsche und Meinungen der Bargteheider Bevölkerung sollte sich in der Politik und ihren Entscheidungen widerspiegeln. Daher bringen Sie sich ein und lassen nicht andere für Sie entscheiden!

Anja Noack

Foto: Timon Kronenberg